Funktionen

Stammdaten

Nachfrage

Zentrales Element der Optimierung bildet die Nachfrage. Die Produktionsplanung soll optimal darauf abgestimmt werden, der Zeitraum ist dabei frei wählbar. Der Horizont kann sich nach einigen Monaten aber auch nach mehreren Jahren richten. Dabei wir die Nachfrage immer wöchentlich erfasst.

Produzenten

Die Produzenten können an zentraler Stelle verwaltet werden. Dabei ist es möglich, unterschiedliche Herdengrössen und die entsprechende Rasse zu erfassen. Für jeden Produzenten gilt es zudem, einen Starttermin des letzten Umtriebes zu definieren. Dieser bildet die Ausgangslage und liegt jeweils in der letzten Periode vor dem Zeitraum, in welchem optimiert werden soll.

Sollte es sich bei Produzenten um zukünftige Lieferanten handeln, lassen sich diese auch in Zukunft erfassen. Diese Produzenten werden dann ab der ersten Einstallung vom Modell berücksichtigt.

Ebenfalls in der Produzentenverwaltung werden für jeden Lieferanten die Rahmenbedingungen gewählt. Der Spielraum für das Modell entsteht darin, wie lange die Umtriebsdauer oder Leerzeit sein kann, indem die minimalen und maximalen Werte definiert werden, welche das Modell auch verwenden darf.

Legeleistungen

Bei der Verwaltung der Legeleistungen lassen sich beliebig viele unterschiedliche Leistungen erfassen. Neben der Hauptleistung, welche das System für die Optimierung nutzt, können zusätzlich bis zu vier gekoppelte Leistungen erfasst werden. Im Normalfall entspricht die Hauptleistung der Anzahl Normaleier, welche grösser als 53 g sind und der gekoppelten Leistungen Nebensorten. Diese lassen sich aber in jedem Fall frei wählen. Sollte die Optimierung nicht über die Normaleier laufen, gilt es, die Nachfrage dementsprechend anzupassen.

Einstellungen

Steuerung von Über- und Unterproduktion

Durch die Komplexität der Aufgabe, wird es für den Supply Solver praktisch unmöglich sein, eine perfekte Lösung zu errechnen. Somit wird im entsprechenden Zeitraum, in gewissen Wochen, immer eine Über- oder Unterproduktion anfallen. Durch die Definition der Kosten, lässt sich dem Modell vorgeben, was man leichter akzeptieren kann. Wählt man die Kosten für die Überproduktion höher, als diejenigen für Unterproduktion, wird das bei der Problemlösung auch berücksichtigt.

Saisonale Verteilung der Über- und Unterproduktion

Die Kosten alleine für Über- und Unterproduktion reichen nicht aus, damit die Produktionskurve, auch bei einer starken Abweichung von der Nachfragekurve, möglichst parallel verläuft. Darum besteht die Möglichkeit, die Kosten zusätzlich je Kalenderwoche zu gewichten. Die Kosten für Überproduktion lassen sich beispielsweise vor Weihnachten und Ostern reduzieren und während den Sommermonaten erhöhen, um eine sinnvolle Verteilung der Mengen zu erzielen.

Beschränkungen

Um von Supply Solver ein Resultat zu erhalten, das anschliessend nicht mehr verändert werden muss, besteht für jeden Produzenten die Möglichkeit, Beschränkungen zu definieren. Man kann pro Produzent Kalenderwochen erfassen, wo keine Einstallung oder Ausstallung möglich ist.

Eliminieren von Produzenten

Supply Solver kann automatisch Produzenten in der Planung eliminieren, falls diese nicht zum Erreichen der Nachfragekurve benötigt werden. Dabei wird der ideale Produzent ausgewählt. Wenn Produzenten eliminiert werden, lassen sie sich anschliessend vom Modell nicht mehr im Planungszeitraum verwenden.

Planungshorizont

Normalerweise wird über den Zeitraum der Nachfrage optimiert. Man kann den Zeitraum aber auch beschränken. Vor allem bei einer veränderten Nachfrage während eines Zeitraums, resultieren daraus auch unterschiedliche Lösungen.

Allgemeine Funktionen

Excel-Kompatibilität

Die Weboberfläche ist von der Bedienung ähnlich wie Excel aufgebaut und mit diesem auch kompatibel. So können Sie mit „Kopieren“ und „Einfügen“ Daten austauschen, das doppelte Erfassen von Daten entfällt. Auch „Drag down“ und „Drop Down“ funktionieren.

Manuelle Anpassung der Planung

Supply Solver ist so aufgebaut, dass sich die vorgeschlagene Lösung in der Praxis ohne Anpassungen umsetzen lässt. Dies wird durch die vielen Einstellungsmöglichkeiten erreicht. In der Praxis gibt es jedoch immer wieder kurzfristige Änderungen. Damit die Daten im Supply Solver immer aktuell sind, lassen sich diese auch manuell anpassen. Auf einfache Weise, lassen sich danach auch die neue Mengenplanung und die dazugehörige Grafik aktualisieren.

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